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Hochzeitsstil und Mode

Brautjungfern & Trauzeugen: Outfits passend zum Hochzeitsmotto

Szymon Jędrzejczak
6. Juli 2025
357 Ansichten
Brautjungfern & Trauzeugen: Outfits passend zum Hochzeitsmotto

Wie passt man die Outfits von Brautjungfern und Groomsmen an das Hochzeitsmotto an?

Fragen Sie sich, wie Sie sicherstellen können, dass sich Ihre Brautjungfern und Groomsmen perfekt in Ihr Hochzeitsmotto einfügen? Richtig gewählte Kleidung der Trauzeugen kann Wunder wirken – harmonisch abgestimmte Stylings Ihrer engsten Freunde an der Seite des Brautpaares unterstreichen das gewählte Thema der Feier und verleihen ihr einen besonderen Charme. Während in vielen Traditionen oft nur ein Trauzeuge und eine Trauzeugin im Fokus stehen, entscheiden sich immer mehr Paare dafür, einen größeren Freundeskreis als Brautjungfern (Bridesmaids) und Groomsmen einzubinden und so ein farbenfrohes Hochzeitsgefolge wie aus einem Hollywood-Film zu kreieren. Da Ihr „Team Brautpaar“ Sie während der Zeremonie und auf den Erinnerungsfotos begleitet, lohnt es sich darauf zu achten, dass ihre Outfits mit der Dekoration, den Farben und dem Stil der gesamten Hochzeit harmonieren.

Hochzeitseinladungen sind das erste Element, das den Gästen den Charakter der bevorstehenden Feier verrät. Daher lohnt es sich, bereits bei der Auswahl der Papeterie das Hauptmotiv einfließen zu lassen. Anschließend führen wir dasselbe Stilkonzept in der Saaldekoration, den Blumenarrangements, den Outfits des Brautpaares und eben in der Kleidung der Brautjungfern und Groomsmen fort. So sind die Gäste vom Betreten des Saals bis zum letzten Tanz von einer stimmigen Ästhetik umgeben. Die Farbinspirationen und Schnitte für das Gefolge können vielfältig sein – die einen setzen auf romantische Pastelltöne und luftige Kleider, die anderen auf Glamour-Glanz und elegante Abendgarderobe, wieder andere auf lockeres Boho-Feeling oder rustikalen Folk-Schick. Unabhängig davon, welchen Hochzeitsstil Sie wählen, gibt es einige Regeln, die helfen, die Outfits der Zeugen auf den Rest des Rahmens abzustimmen. In diesem umfassenden Ratgeber präsentieren wir Ideen, wie Sie Brautjungfern und Groomsmen in den beliebtesten Hochzeitskonzepten einkleiden – von Boho über Rustikal, Glamour, klassische Eleganz bis hin zu modernem Stil oder Retro-Vibe. Sie erfahren, welche Farben und Schnitte für Brautjungfernkleider den Charakter des jeweiligen Mottos am besten widerspiegeln und wie man Groomsmen (und Trauzeugen) passend zur gewählten Ästhetik kleidet, damit sie sich gleichzeitig wohlfühlen und stilvoll aussehen. Wir geben Ihnen auch Tipps, wie Sie durch Accessoires und eine einheitliche Farbpalette das Outfit des gesamten Gefolges mit der Dekoration in Einklang bringen – damit die gesamte Hochzeitsgestaltung stilistisch kohärent ist und die Gäste auf den ersten Blick begeistert.

Boho-Stil – Freiheit, Natur und künstlerische Lockerheit des Hochzeitsgefolges

Inhaltsverzeichnis:

  • Wie passt man die Outfits von Brautjungfern und Groomsmen an das Hochzeitsmotto an?
  • Boho-Stil – Freiheit, Natur und künstlerische Lockerheit des Hochzeitsgefolges
  • Rustikaler Stil – ländliche Schlichtheit in den Outfits von Brautjungfern und Groomsmen
  • Glamour-Stil – Glanz und abendliche Eleganz des Gefolges
  • Klassischer und eleganter Stil – zeitloser Schick der Trauzeugen
  • Moderner Stil (Industrial) – Minimalismus mit Charakter
  • Romantischer und märchenhafter Stil – magischer Zauber im Hochzeitsgefolge
  • Retro- und Vintage-Stil – der Charme vergangener Jahre
  • Zusammenfassung – stilistische Kohärenz in jedem Element
  • Empfohlene Artikel

Farbpalette und Materialien im Boho-Stil

Der Boho-Stil ist die Quintessenz von Freiheit und Naturnähe, daher schöpft die Farbpalette für Brautjungfern und Groomsmen aus warmen, gedeckten Erdtönen und Pastellfarben. Statt schriller Töne sehen wir hier eher Puderrosa, Salbeigrün, gedecktes Graublau oder Cremeweiß. Mutigere Paare entscheiden sich sogar für Akzente in Terrakotta oder Rostorange – diese ungewöhnlichen Farben unterstreichen Boho-Arrangements mit Trockengräsern und Holz wunderbar. Wichtig ist, dass das Ganze wie eine von der Sonne ausgebleichte, natürliche Palette wirkt, die von einer Wiese oder aus der Wüste stammt. Auch Materialien und Texturen spielen eine Rolle: Es dominieren leichte, natürliche Stoffe wie Leinen, Baumwollspitze, Musselin oder luftiger Chiffon. Wir vermeiden glänzenden Satin und schweren Atlas – Boho liebt matte Oberflächen und gemütliche Texturen. Brautjungfern können Kleider in Unifarben oder mit ethnischen bzw. floralen Mustern tragen (Boho liebt zarte, von der Natur inspirierte Prints), solange sie in einem ähnlichen Farbspektrum bleiben. Wenn das Motto z. B. Wildblumen sind, sehen Brautjungfernkleider in verschiedenen Pastelltönen, die an Wiesenblumen erinnern, wunderschön aus – zusammen ergeben sie ein subtiles, stimmiges Farbmosaik. Es ist wichtig, dass die Farben der Outfits mit der Dekoration harmonieren: Wenn im Saal Ecru, Beige und Eukalyptusgrün dominieren, sollten sich ähnliche Noten in den Kleidern oder Accessoires des Gefolges wiederfinden. Boho erlaubt viel Freiheit, daher können Sie mit Farben spielen – solange die Tonalität gedeckt, erdig und natürlich bleibt.

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Brautjungfernkleider im Boho-Vibe

Boho steht für Bequemlichkeit und künstlerische Freiheit, was sich perfekt in den Schnitten der Brautjungfernkleider widerspiegelt. Verzichten Sie auf steife Korsetts oder übermäßig verzierte Kreationen zugunsten von luftigen, romantischen Maxikleidern aus leichten Stoffen. Ideal sind Boho-Schnitte: lockere, leicht ausgestellte Röcke, Spitze, Stickereien, Fransen oder halbtransparente Tüllschichten, die der Silhouette Leichtigkeit verleihen. Eine beliebte Wahl sind von den 70er Jahren inspirierte Kleider mit ausgestellten Glockenärmeln oder schulterfreien Carmen-Ausschnitten und Volants. Ebenso gut können die Brautjungfern jeweils in einem etwas anderen Schnitt auftreten – der Boho-Stil mag eine gewisse kontrollierte Inkonsistenz, die so wirkt, als hätte sich jedes Mädchen individuell gekleidet, während die Gruppe dennoch ein harmonisches Ganzes bildet. Sie können also nur ein gemeinsames Element festlegen (z. B. knöchellange Länge und Farbschema) und den Brautjungfern die Wahl des Schnitts überlassen, der zu ihrer Figur passt. Eine Brautjungfer wählt ein Kleid mit Carmen-Ausschnitt, eine andere ein schlichtes Trägerkleid, die dritte eines mit Spitzenärmeln – der Effekt auf den Fotos wird natürlich und ungezwungen sein, und jede wird sich wohlfühlen. Im Boho-Stil sind sogar Midi-Kleider erlaubt, und bei Sommerhochzeiten im Freien – warum nicht auch luftige knielange Kleider, besonders wenn die Zeremonie einen lockeren Charakter am Strand oder im Garten hat. Wichtig ist, dass die Brautjungfern anmutig aussehen und sich frei fühlen: Weiche Materialien und lockere Schnitte sorgen dafür, dass sie ungehindert über das Gras laufen oder barfuß tanzen können, wenn ihnen danach ist. Zu Boho-Stylings passen perfekt Kränze aus echten Blumen oder ins Haar geflochtene kleine Zweige aus Trockengräsern (z. B. Schleierkraut oder Pampasgras) – ein solches Detail signalisiert sofort den Boho-Vibe. Statt einheitlicher High Heels können die Brautjungfern bequeme Sandalen mit niedrigem Absatz, Espadrilles oder sogar stylische Cowboystiefel tragen, wenn die Hochzeit einen leichten Western- oder Festival-Charakter hat. Boho ist der Stil, bei dem handgemachte Accessoires (Makramee-Überwürfe, Lederarmbänder, Federn oder Fransen an den Sträußen) absolut angebracht sind und den Outfits Authentizität verleihen.

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Styling der Groomsmen auf einer Boho-Hochzeit

Die Herren an der Seite des Bräutigams können ebenfalls entspannt, aber mit einer Note Boheme aussehen. Statt klassischer, schwerer Anzüge in dunklen Farben setzen Sie auf helle, leichte Outfits für die Groomsmen. Im Boho-Stil eignen sich Anzüge in Beige, Hellgrau, Creme oder sogar Olivgrün hervorragend – solange das Material natürlich (z. B. Leinen oder Baumwolle) und atmungsaktiv ist, was die Herren bei einer Zeremonie im Freien zu schätzen wissen. An heißen Tagen müssen die Groomsmen keine Sakkos tragen – eine beliebte Lösung ist die Kombination: elegantes Hemd plus Weste und Hosenträger im Retro-Stil. Dieser semi-formale Look mit einer Fliege verleiht Charme und passt perfekt zum Ambiente einer Boho-Scheune oder einer Gartenhochzeit. Wenn Sakkos, dann vielleicht mit interessanten Texturen (z. B. ein hellgrauer Anzug mit Jute-Struktur oder dezentem Karo) statt glatter, glänzender Wolle. Groomsmen können sich auch kleine stilvolle „Unstimmigkeiten“ erlauben – z. B. jeder in einer etwas anderen Anzugfarbe aus einer festgelegten Palette von Erdtönen (einer in Sandbeige, der andere in hellem Khaki, der dritte in Graublau). Auf Gruppenfotos sieht das interessant aus, und dennoch ist das Ganze klimatisch stimmig. Accessoires für Groomsmen sollten an die Boho-Lockerheit anknüpfen: Fedora- oder Panamahüte können zu tollen Requisiten für das Fotoshooting werden; Fliegen oder Krawatten mit kleinem Blumenmuster oder in der Farbe der Brautjungfernkleider verleihen einen verspielten Charme. Ansteckblumen (Boutonnières) mit Wildblumen, Trockengräsern oder sogar Miniatur-Pampasfedern signalisieren sofort, dass es sich nicht um eine steife Gala handelt, sondern um eine Hochzeit nah an der Natur. Es wurden sogar schon mutige Bräutigame gesehen, die ihren Groomsmen vor der Zeremonie kleine Schmuckstücke überreichten – z. B. Anstecknadeln in Form von Blättern oder Federn – um den künstlerischen Stil der Feier zu betonen. Das Wichtigste ist, dass die Outfits des männlichen Gefolges nicht zu formal oder dunkel sind: Boho liebt Leichtigkeit. Bequeme Mokassins, braune Halbschuhe statt schwarzer Lackschuhe oder sogar stylische Ledersandalen (bei einer Strandhochzeit) – all das passt ins Konzept. Denken Sie nur daran, dass Brautjungfern und Groomsmen auch farblich ein harmonisches Duo bilden sollten: Wenn beispielsweise die Kleider der Brautjungfern in Altrosa und Salbei gehalten sind, werden sie durch Fliegen der Groomsmen in einem ähnlichen Rosaton oder Einstecktücher in Grün perfekt ergänzt. Dieses Spiel mit Details sorgt dafür, dass das Brautpaar und sein Boho-Gefolge wie Teil einer einzigen, stimmigen Geschichte wirken.

Rustikaler Stil – ländliche Schlichtheit in den Outfits von Brautjungfern und Groomsmen

Erdtöne und natürliche Materialien

Eine Hochzeit im rustikalen Stil knüpft an das idyllische Flair des Landes, einer Holzscheune und natürlicher Landschaften an. Die Farbpalette ist hier ähnlich gedämpft wie beim Boho, aber oft einheitlicher und konsequenter. Die Leitfarbe einer rustikalen Feier ist oft der Natur entlehnt – das können Erdtöne sein: Beige, Braun, gedecktes Grün, Cremeweiß, Grau – ergänzt um einen kräftigeren Akzent (z. B. Puderrosa, Lavendel oder ein herbstliches Bordeaux). Wichtig ist, dass die Farben authentisch und ungezwungen wirken, wie von der Sonne verblasst. Helle Pastelltöne und gedeckte Grüntöne harmonieren wunderbar mit hölzernen Dekorationselementen sowie allgegenwärtiger Spitze und Jute. Wir wählen natürliche und einfache Materialien: Baumwolle, Leinen, Baumwollspitze, Tüll oder Chiffon ohne übermäßigen Glanz. Man kann auf zarte Blumenmuster setzen – z. B. kleine Blümchen auf den Kleidern der Brautjungfern – wenn das Hauptthema ein blühender Garten ist. Die meisten Paare entscheiden sich jedoch für glatte Stoffe in ein oder zwei Leitfarben, was einen Eindruck von geordneter Harmonie vermittelt. Denken Sie auch an die Kohärenz von Papeterie und Dekoration: Alle Papier-Accessoires wie Menüs oder Platzkarten sollten auf ökologischem Kraftpapier vorbereitet oder mit Juteschnur und Trockengräsern verziert werden, um die rustikale Ästhetik perfekt zu ergänzen.

Hochzeitsschokolade mit weißen Rosen und Eukalyptus | Szafirowe Nr. 3
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Hochzeitshonig mit Olivenzweigen | Indygo Nr. 2
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Elegante Flaschenanhänger mit Zirkonia | Amaretto Nr. 1
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Brautjungfernkleider: Spitze, Komfort und Folk-Akzente

Die Stylings der Brautjungfern auf einer rustikalen Hochzeit sollten Schlichtheit und Vintage-Charme ausstrahlen. Eine ausgezeichnete Wahl sind Brautjungfernkleider mit Spitzenelementen – z. B. Spitzenoberteile kombiniert mit leichten Tüllröcken oder komplette Kleider mit subtiler Spitzenstruktur. Die Farbgebung der Kleider orientiert sich meist an einem Leitfarbton: z. B. alle Brautjungfern in Kleidern in Altrosa, Salbeigrün oder Hellblau. Dies ist eine klassische Lösung, die die Kohärenz betont und nicht von der Braut ablenkt, während sie gleichzeitig vor dem Hintergrund der ländlichen Landschaft und Holzdekorationen wunderschön aussieht. Alternativ können die Brautjungfern Kleider in einer ähnlichen Palette tragen, aber nicht identisch – z. B. eine in hellem Pfirsichton, eine in Creme, die nächste in Blasslila – wichtig ist, dass alle Töne zart und natürlich sind. Bei den Schnitten eignen sich ähnliche wie beim Boho: lockere, komfortable Schnitte, die die Bewegung nicht einschränken. In einer rustikalen Szenerie sehen Midi-Kleider oder wadenlange Kleider toll aus – sie verleihen einen gewissen Retro-Charakter (der an den Stil der 50er oder 60er Jahre erinnert), und die Brautjungfern müssen nicht befürchten, lange Schleppen auf dem Gras oder Boden zu beschmutzen. Wenn die Hochzeit in einer Scheune oder im Freien stattfindet, können sich die Brautjungfern sogar stilvolles Schuhwerk mit flachem Absatz erlauben: Ballerinas, Sandalen oder sogar Wildlederstiefeletten oder Cowboystiefel für Mutigere – ein solches Kleidungsstück verleiht einen gewissen Country-Schick und ist ein interessanter Akzent auf Fotos. An kühleren Abenden können zu den Kleidern einheitliche Überwürfe gewählt werden, z. B. Jeansjacken oder karierte Schals – das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr atmosphärisch und passend für rustikale Hochzeiten im Herbst. Wichtig ist, dass das gesamte Styling der Brautjungfern nicht übertrieben gestylt wirkt – sie sollen hübsch und festlich aussehen, aber wie das „Mädchen von nebenan“, das gekommen ist, um der Braut zu helfen, im heimeligen Stil zu feiern.

Kleidung der Groomsmen – Eleganz mit einer Prise Lockerheit

Der männliche Teil des Gefolges auf einer rustikalen Hochzeit sollte sich ebenfalls elegant, aber ohne übermäßige Formalität präsentieren. Die Anzüge der Groomsmen können etwas weniger offiziell sein: Hervorragend eignen sich helle Modelle oder solche in natürlichen Farben, z. B. in Taubengrau, Sandbeige oder Olivgrün. Im Sommer oder im Freien lohnt es sich, auf Sakkos zu verzichten und stattdessen nur Westen über den Hemden zu tragen – wie im Boho-Stil – da dies Komfort bietet und zum Casual-Schick passt. Wenn Sie jedoch auf komplette Anzüge setzen, sollte das Material matt und vielleicht leicht strukturiert sein (Tweed, Leinen, Baumwolle) statt glatt und glänzend. Eine tolle Idee sind auf Retro getrimmte Accessoires: eine Fliege oder Krawatte im Gingham-Karo, braune Hosenträger, braune Lederhalbschuhe statt lackierter schwarzer Schuhe. In der kühleren Jahreszeit können die Herren für das gemeinsame Foto sogar Schiebermützen (Mützen im Stil der 20er Jahre) tragen – ein humorvoller Akzent, der die Atmosphäre auflockert und den entspannten Charakter der Feier unterstreicht. Die Koordination mit den Brautjungfern ist ebenso wichtig: Wenn die Brautjungfern z. B. Lavendel oder Schleierkraut in ihren Sträußen haben, lohnt es sich, dieses Motiv bei den Herren zu wiederholen. Groomsmen können einen Lavendelzweig oder eine kleine Getreideähre an das Revers stecken statt einer Standardrose – ein solches Detail sieht originell aus, duftet herrlich und verbindet den Stil der gesamten Gruppe. Ebenso, wenn die Leitfarbe beispielsweise Sonnenblumengelb ist – Fliegen oder Einstecktücher der Groomsmen in einem Gelbton knüpfen dezent an die Tischdekoration und die Sträuße an. Wir vermeiden hingegen sehr offizielle Akzente wie glänzende Einstecktücher oder silberne Manschettenknöpfe – der rustikale Stil mag ein leichtes Unterschreiten der Eleganz, was das Ganze heimeliger macht. Wichtig ist, dass die Herren gepflegt und festlich aussehen, aber gleichzeitig entspannt – so, dass sie sich ohne Bedenken für ein Foto auf das Heu setzen oder beim Entzünden des Lagerfeuers helfen können, falls eine solche Attraktion geplant ist. Das Styling von Brautjungfern und Groomsmen im rustikalen Klima beweist, dass Schlichtheit mit Eleganz Hand in Hand gehen kann – man muss sich nur an natürliche Farben und Materialien halten und ein paar rustikale Highlights hinzufügen, dann ist das Ergebnis bezaubernd und authentisch.

Hochzeitseinladungen mit grünen Blättern, Goldakzenten, klassisch | Rubin Nr. 4
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Stilvolle Hochzeitseinladungen mit Goldakzenten, Aquarellblumen | Rubin Nr. 1
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Hochzeitseinladungen mit rosa Rosen und Goldprägung, Transparentumschlag | Rubin Nr. 9
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Glamour-Stil – Glanz und abendliche Eleganz des Gefolges

Reiche Farbpalette und glänzende Akzente

Eine Hochzeit im Glamour-Stil ist ein Synonym für Pracht, Luxus und Eleganz wie auf dem roten Teppich. In den Stylings von Brautjungfern und Groomsmen sollte daher eine reiche Palette ausdrucksstarker, tiefer Farben und eine Prise Glanz Einzug halten. Beliebte Farben auf einer eleganten Glamour-Feier sind unter anderem Smaragdgrün, Marineblau, tiefes Grau, Burgund und sogar das klassische Schwarz – früher für Brautjungfern undenkbar, gilt es heute als Inbegriff von Schick bei Abendhochzeiten. Oft wird einer dieser Farbtöne als Leitfarbe gewählt und mit metallischen Akzenten kombiniert: Gold, Silber oder Kupfer. Nichts steht dem entgegen, dass die Brautjungfern dezent glänzen: Sie können in ihren Stylings Glanzakzente setzen, zum Beispiel einen mit Kristallen verzierten Gürtel, Schmuck mit Zirkonia oder Kleider mit zarten Paillettenapplikationen. Immer modischer wird es auch, Brautjungfernkleider aus metallischem Material zu wählen – z. B. Röcke in Gold oder Silber, die bei jeder Bewegung schimmern. Man sollte jedoch die Balance halten: Wenn die Hochzeitsdekoration bereits reich an goldenen Tischdecken, Kristallleuchtern und glänzenden Accessoires ist, sollten die Outfits der Brautjungfern eher einen ruhigeren Hintergrund bilden (z. B. einfarbige Kleider in einer der dekorativen Leitfarben, ohne übermäßige Pailletten). Wenn die Saaldekoration hingegen eher schlicht ist, kann man die Brautjungfern ruhig mehr glänzen lassen – ihre schimmernden Kreationen werden dann zum wichtigsten farblichen „Wow“-Element. Im Glamour-Stil bewährt sich Konsequenz: Wählen Sie 1-2 Leitfarben (z. B. Smaragd + Gold, Marineblau + Silber oder reines Weiß + Schwarz für den Kontrast) und bleiben Sie in allen Elementen dabei, von den Outfits bis zu den Blumen. So verwandelt sich der Reichtum an Verzierungen nicht in Chaos, und jedes glänzende Detail ist an seinem Platz.

Abendkleider für Brautjungfern – Schick und Liebe zum Detail

Brautjungfern auf einer Glamour-Hochzeit sollten wie Filmstars bei einer Gala aussehen – natürlich spielt die Braut die Hauptrolle, aber ihre Assistenz präsentiert sich ebenfalls umwerfend. Am häufigsten werden lange Abendkleider für Brautjungfern gewählt, mit elegantem Schnitt und aus hochwertigen Materialien. Das können Kleider aus fließendem Satin, Chiffon oder Musselin sein, oft verziert mit subtilen Details: Kristallen, Perlen, Spitzenapplikationen oder glänzendem Garn. Die Schnitte sind oft einheitlicher als beim Boho- oder rustikalen Stil – in einem formalen Rahmen schätzen wir Symmetrie und Klassik. Viele Bräute entscheiden: „Alle Brautjungfern in identischen Kleidern“, und im Glamour-Stil ist dies ein bewährtes Rezept für einen Wow-Effekt. Wenn sechs Brautjungfern in identischen, z. B. smaragdgrünen bodenlangen Kleidern den Saal betreten, ist der Eindruck wirklich beeindruckend und unterstreicht die Bedeutung des Augenblicks. Natürlich ist dies keine Pflicht – wenn die Brautjungfern unterschiedliche Figuren und Vorlieben haben, kann man z. B. das gleiche Material und die gleiche Farbe wählen, aber unterschiedliche Ausschnitte oder Rockformen, damit sich jede vorteilhaft fühlt. Wichtig ist, dass die Gesamtwirkung kohärent bleibt: Glamour liebt Dramatik und Stil, also scheuen wir uns nicht vor Elementen wie leichten Schleppen an den Brautjungfernkleidern, herzförmigen Ausschnitten, Paillettenoberteilen kombiniert mit glatten Unterteilen oder sogar Capes, die statt Schals über die Schultern geworfen werden. Alles jedoch mit Geschmack – wenn wir uns für Glanz auf den Kleidern entscheiden, sollte der Schmuck der Brautjungfern eher dezent sein, und umgekehrt: Bei glatten Kleidern kann man sich spektakulärere Ohrringe oder Halsketten erlauben. Im Glamour-Stil sieht auch eine einheitliche Palette bei Make-up und Frisuren der Brautjungfern sehr effektvoll aus – z. B. trägt jede einen eleganten Dutt und klassische rote Lippen oder zarte Hollywood-Wellen und ein mit goldenem Schimmer betontes Auge. Ein so perfektionierter Look der gesamten Gruppe zeugt von Professionalität und Stilkonsequenz.

Elegantes Hochzeitsmenü mit zartem Rosé-Akzent | Nefryt Nr. 1
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Flaschenanhänger im Glamour-Stil mit Goldprägung | Glamour Nr. 5
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Vergoldete Platzkarten mit Eukalyptus und Schleierkraut | Soreli Nr. 5
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Anzüge der Groomsmen: Schwarze Fliege und Gala-Anzug

Die Herren Trauzeugen auf einer Glamour-Hochzeit sollten sich fast wie bei der Oscar-Verleihung präsentieren. Die naheliegendste Wahl ist ein schwarzer Smoking mit weißem Hemd und schwarzer Fliege – ein Klassiker der männlichen Eleganz. Wenn der Bräutigam ebenfalls im Smoking auftritt, können die Groomsmen ein sehr ähnliches Outfit tragen, mit einem kleinen Unterscheidungsmerkmal für den Bräutigam selbst (z. B. trägt nur er eine weiße Fliege oder eine andere Westenfarbe). Eine Alternative zu Smokings können dunkle Anzüge mit perfektem Schnitt sein – Marineblau, Graphit oder tiefes Schokoladenbraun – kombiniert mit einem weißen Hemd und einer eleganten Fliege oder Krawatte. Im Glamour-Stil sind auch kleine Extravaganzen zulässig, wenn sie zum Motto passen: zum Beispiel weiße Smoking-Sakkos bei den Groomsmen (wenn das Hauptthema Old-Hollywood ist) oder Samtsakkos in tiefem Smaragdgrün (toll für winterliche Glamour-Hochzeiten, sie verleihen gemütlichen Luxus). Wichtig ist jedoch, dass das gesamte männliche Team einheitlich gekleidet ist – hier ist kein Platz für Zufälligkeit. Identische Anzüge oder Smokings, die gleichen Fliegen, polierte schwarze Schuhe – das erzeugt das Bild einer eleganten Synchronisation. Die Accessoires der Groomsmen sollten an das Motto anknüpfen: Einstecktücher können ein dezentes Muster haben, das zur Dekoration passt (z. B. Marmormotiv oder Goldfaden), Boutonnières obligatorisch klassisch (weiße oder rote Rosen, Orchideen oder andere Blumen, die im Brautstrauß verwendet werden). Man kann den Zeugen ein geschmackvolles Geschenk in Form von Manschettenknöpfen machen – sie werden sie am Hochzeitstag tragen und gleichzeitig als Erinnerung behalten. Eine einzige Warnung: Groomsmen sollten nicht festlicher aussehen als der Bräutigam. Wenn der Bräutigam einen Anzug gewählt hat, stecken wir die Groomsmen nicht in Smokings (sie könnten den Hauptdarsteller ungewollt überstrahlen). Die Regel ist, dass das Outfit des Bräutigams das Formalitätsniveau vorgibt und sich die Zeugen eine Stufe unter seinem Glanz anpassen. Wenn es jedoch gelingt, diese Hierarchie und gleichzeitig die Stilkonsequenz zu wahren, erhalten wir einen wahrlich königlichen Rahmen, in dem das Brautpaar und sein Gefolge einfach umwerfend aussehen.

Klassischer und eleganter Stil – zeitloser Schick der Trauzeugen

Zeitlose Palette der Leitfarben

Klassische Eleganz bei einer Hochzeit bedeutet Harmonie und Maß. Im Gegensatz zu ausdrucksstarken Themenmottos konzentriert sich der klassische Stil auf zeitlose Farben und subtile Kombinationen. In der Regel wählt das Brautpaar eine oder zwei Leitfarben für die Feier, die in der Papeterie, der Blumendekoration und eben in den Outfits der Brautjungfern und Groomsmen erscheinen. In der klassischen Palette dominieren Farben wie: Weiß und Ecru (natürlich hauptsächlich für das Styling der Braut reserviert), dazu elegante Pastelltöne (z. B. Puderrosa, Hellblau, Lavendel, Champagner) oder gedeckte, tiefe Farben wie Marineblau, Smaragdgrün oder Bordeaux. Wichtig ist, schrille oder Neonfarben zu vermeiden – Klassik ist ein Synonym für guten Geschmack, daher sollte die Palette ruhig und erlesen sein. Wenn die Hauptfarbe beispielsweise ein zartes Apricot ist, können die Brautjungfern Kleider in genau diesem Ton tragen, und die Groomsmen dazu abgestimmte Krawatten oder Fliegen in einem ähnlichen Ton. Diese farbliche Konsequenz vermittelt sofort einen Eindruck von Ordnung und Eleganz. Der klassische Hochzeitsstil geht oft Hand in Hand mit Tradition: Wir werden hier eher keine Brautjungfern in Schwarz sehen (obwohl dies heute weniger schockierend ist als früher, ziehen es viele Paare immer noch vor, dies wegen der Trauer-Konnotation zu vermeiden) oder in knalligem Rot, das ablenken könnte. Stattdessen führen edle Farben, die mit Eleganz assoziiert werden – neben dem genannten Marineblau oder Puderrosa sind auch Pflaume, Graphit, Flaschengrün bei herbstlichen Hochzeiten oder gebrochene Pastelltöne im Sommer beliebt. Das Geheimnis des klassischen Stils liegt im Maß: Weniger ist mehr. Daher lohnt es sich, die Outfits der Brautjungfern und Groomsmen in einem einheitlichen Spektrum zu halten, mit nur kleinen dekorativen Akzenten, damit das Ganze Schick und nicht Prunk ausstrahlt.

Glamour-Einladungen mit Silbertext und burgunder-rosa Strauß | Pastelowe Nr. 1
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Hochzeitseinladungen mit Winterthema und Silberprägung | Pastelowe Nr. 6
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Elegante Hochzeitseinladungen auf Glas mit Blumenmotiv | Korani Nr. 4
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Brautjungfernkleider – Einheitlichkeit und Anmut

In der klassischen Hochzeitsästhetik tragen Brautjungfern meist identische Kleider – dieser Ansatz hat eine lange Tradition und ist nach wie vor beliebt, da er visuelle Kohärenz garantiert. Wenn Sie sich den Anblick von Brautjungfern wie in einem Spiegelbild wünschen, setzen Sie auf ein Kleidermodell für alle – z. B. ein schlichtes Maxikleid aus fließendem Chiffon in Altrosa, mit dezentem Ausschnitt und ohne unnötige Verzierungen. Ein solcher Schnitt passt vielen Silhouetten und sieht immer elegant aus. Natürlich sind Modifikationen zulässig, um das Outfit an jede Brautjungfer anzupassen: Sie können den gleichen Farbton und das gleiche Material wählen, aber unterschiedliche Schnitte des Oberteils (z. B. hat eine Brautjungfer ein Trägerkleid, die zweite eines mit kurzen Ärmeln, die dritte ein trägerloses Korsettkleid). Wichtig ist jedoch, dass alle Kreationen eine ähnliche Länge und einen ähnlichen Stil haben – eine asymmetrische Mischung aus Mini, Midi und Maxi könnte die Harmonie stören. Klassik liebt bodenlange oder wadenlange Kleider, die Würde verleihen. Vermeiden wir zu gewagte Schnitte (z. B. sehr tiefe Ausschnitte oder extravagante Schlitze) – die Rolle der Brautjungfern ist es, die Schönheit der Braut zu ergänzen, nicht sie zu überstrahlen. Die Farbe der Brautjungfernkleider im klassischen Stil knüpft meist an die Blumen und Dekorationen an: Wenn das Motto z. B. Rosen in Puderrosa sind, bilden Brautjungfernkleider in dieser Tonalität mit den Sträußen den idealen Hintergrund für das weiße Hochzeitskleid. Das Ganze sollte auf den Fotos leicht, romantisch und zeitlos wirken – so, dass in 20 Jahren beim Betrachten des Albums niemand denkt, dass die Stylings das Ergebnis einer vergänglichen Mode waren. Daher sollten auch die Accessoires bei den Brautjungfern klassisch gewählt werden: dezenter Schmuck (Perlen, Zirkonia), Schuhe in neutraler Farbe (Beige, Silber, Gold oder passend zur Kleiderfarbe), kleine Sträuße, die an den Brautstrauß anknüpfen. Kohärenz ist der Schlüssel – Brautjungfern sollen wie aus einem „Team“ wirken, mit Klasse und Anmut.

Styling der Zeugen – Klassik des männlichen Stils

Die Herren, die die Ehre der Zeugen oder Groomsmen auf einer klassischen Hochzeit haben, sollten sich elegant und gepflegt präsentieren, aber ohne übermäßige Verspieltheit. Ein dunkler Anzug ist fast Pflicht – bei traditionellen Hochzeiten sehen wir meist marineblaue, graphitfarbene oder anthrazitfarbene Anzüge. Schwarz ist meist für sehr formale Abendveranstaltungen (oder Smokings) reserviert, jedoch ist auch ein schwarzer Anzug tagsüber kein Fauxpas, wenn dies die vom Bräutigam vorgegebene Konvention ist. Das Wichtigste ist, dass alle männlichen Zeugen einheitlich gekleidet sind: Am besten ist es, wenn sie Anzüge in der gleichen Farbe und im gleichen Schnitt tragen. Wenn der Bräutigam einen dreiteiligen marineblauen Anzug trägt, sollten sein Zeuge und eventuelle weitere Groomsmen ebenfalls in Marineblau auftreten – sie können eventuell auf Westen verzichten, damit sich der Bräutigam durch das komplette Set abhebt. Krawatten oder Fliegen sollten passend zur Farbe der Brautjungfernkleider oder der Blumen gewählt werden – das ist eine alte, gute Regel, die das Aussehen der gesamten Gruppe sofort vereint. Wenn die Brautjungfern pfirsichfarbene Kleider haben, sind Krawatten für die Zeugen in genau diesem Pfirsichton eine tolle Idee, dazu Einstecktücher mit einem dezenten Akzent dieser Farbe. Die farbliche Abstimmung der Details wirkt Wunder – auf den Fotos sieht man sofort, dass alles durchdacht wurde. Abgesehen von diesen Akzenten sollten die Outfits der Herren klassisch schlicht sein: ein weißes oder sehr helles Hemd (niemals in der Farbe der Brautjungfernkleider – wir kleiden Zeugen nicht in rosa Hemden zum Anzug, da dies zu plakativ ist und prätentiös wirken kann), schwarze oder braune Lederschuhe, Socken passend zur Hosenfarbe (keine schrillen Muster – diese heben wir uns für weniger formale Anlässe auf). Kleine Aufwertungen wie Manschettenknöpfe oder Uhren sind willkommen, solange es elegante und diskrete Accessoires sind. In der klassischen Ausführung zählt mehr die Qualität des Stoffes und die exzellente Schneiderei des Anzugs als ausgefallene Muster oder Farben. Wenn alle Zeugen nach den gleichen Regeln wie der Bräutigam gekleidet sind (unter Beibehaltung der Regel, dass der Bräutigam ein herausragendes Element haben kann – z. B. eine andere Fliege, eine andere Westenfarbe oder eine Blume im Revers), ist ein hervorragender Effekt garantiert. Die Gäste werden sicherlich bemerken, dass das gesamte Team des Brautpaares kohärent und mit Klasse auftritt – und darum geht es im klassischen Stil.

Moderner Stil (Industrial) – Minimalismus mit Charakter

Minimalistische Palette kontra starke Akzente

Moderne Hochzeiten weichen oft von der traditionellen Lieblichkeit ab und setzen auf ausdrucksstarke Schlichtheit. Im Modern- oder Industrial-Stil dominieren raue Räume (Backstein-Lofts, modernistische Säle) und sparsame Dekoration – und die Stylings der Brautjungfern und Groomsmen spiegeln dies perfekt wider. Die Farbpalette ist hier oft sehr gedeckt: viel Weiß, Schwarz, Grau, durchbrochen von einer einzigen ausdrucksstarken Farbe als Akzent (z. B. intensives Gelb, Kobaltblau oder Fuchsia). Eine weitere beliebte Richtung ist der totale monochrome Minimalismus, d. h. z. B. alle Outfits in Schwarz und Weiß oder in verschiedenen Grautönen gehalten. Obwohl das etwas zurückhaltend klingen mag, sieht es richtig arrangiert extrem stilvoll und modern aus – wie Aufnahmen aus einem Modemagazin. Es lohnt sich, sich von der High-Fashion-Ästhetik und den Trends der Laufstege inspirieren zu lassen: Brautjungfern müssen keine traditionellen Pastellkleider tragen, stattdessen können sie z. B. in eleganten Kreationen in tiefem Schwarz auftreten (was Dramatik wie bei einer Haute-Couture-Gala verleiht) oder ganz im Gegenteil – alle in einer mutigen, einheitlichen Farbe wie Flaschengrün oder sattem Orange, die zum Leitmotiv der Dekoration wird. Die moderne Stilistik mag auch metallische Akzente und Glas: Wenn Ihre Hochzeit einen industriellen Touch hat, können Sie Akzente aus Kupfer oder Stahl in Betracht ziehen (z. B. in der Tischdekoration) und die Outfits des Hochzeitsgefolges in einer kühlen Palette halten (Weiß, Grau, Granit, Schwarz) – dann liegt die gesamte Aufmerksamkeit auf Texturen und Formen und nicht auf einem Farbenmeer.

Hochzeitseinladungen mit Sonnenblumen und Goldprägung | Modern und originell | Rubin Nr. 7
Hochzeitseinladungen mit Sonnenblumen | Rubin Nr. 7

Hochzeitseinladungen mit weißen Blumen und grünen Akzenten | Minimalistisch | Impresja Nr. 9
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Elegante Hochzeitseinladungen mit Transparentpapier | Aquarell und Perlmutt | Opal Nr. 4
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Außergewöhnliche Brautjungfern-Stylings – von Jumpsuits bis Slip Dress

Brautjungfern auf einer modernen Hochzeit können sich deutlich mehr Freiheit bei der Kleiderwahl erlauben als in traditionellen Stilen. Immer häufiger wird auf typische Abendkleider verzichtet und stattdessen auf modische, ungewöhnliche Schnitte gesetzt. Ein Hit der letzten Jahre sind Brautjungfern in eleganten Jumpsuits – ein schicker weißer oder farbiger Jumpsuit mit weitem Bein und Ziergürtel kann genauso großartig aussehen wie ein Kleid und unterstreicht dabei den modernen Charakter der Feier. Eine weitere Option sind Slip Dresses – schlichte Satin-Kleider mit dünnen Trägern, die an eine abendliche Version von Lingerie erinnern. Solche minimalistischen Kreationen in einer einheitlichen Farbe (z. B. die gesamte Gruppe der Brautjungfern in Satin-Kleidern in Silbergrau oder Nude) wirken sehr stilvoll, besonders wenn sie von stimmigen Accessoires begleitet werden. Oder wie wäre es mit Mix & Match in einer modernen Version? Die Braut kann lediglich die Leitfarbe (z. B. verschiedene Blautöne) und die Länge festlegen, und die Brautjungfern wählen die Schnitte ihrer Outfits selbst: Eine setzt auf einen Hosenanzug in Dusty Blue, die andere auf ein Cocktailkleid in Blautönen, die dritte auf einen Tüll-Midi-Rock mit Top. Obwohl jede anders gekleidet ist, sorgen die gemeinsame Farbgebung und der innovative Geist der Stylings dafür, dass das Ganze dennoch kohärent, aber originell wirkt. Im Industrial- oder City-Stil kann man auch mit Schichten spielen – zulässig sind z. B. Lederjacken (Ramoneska), die über die Brautjungfernkleider geworfen werden (das sieht auf Gruppenfotos in einer stimmungsvollen, urbanen Umgebung toll aus) oder kontrastierende Strumpfhosen und Schuhe als starker Akzent zum schlichten Kleid. Wichtig ist, bei diesen Experimenten einen gemeinsamen Nenner zu behalten – sei es die Farbe, das Material oder auch nur der Stil der Schuhe – damit das Hochzeitsgefolge weiterhin als eingespieltes Team auftritt.

Groomsmen im Casual-Chic-Look

Die Herren Trauzeugen auf einer modernen Hochzeit weichen ebenfalls von Schemata ab. Natürlich steht dem nichts im Wege, dass sie in klassischen Anzügen auftreten, aber immer häufiger wird auf einen leichteren, eher lässigen Look unter Beibehaltung der Eleganz gesetzt. Beispielsweise können die Groomsmen anstelle identischer Anzüge Hosen und Sakkos in verschiedenen, aber korrespondierenden Farbtönen tragen (z. B. einer graphitfarben, der zweite dunkelblau, der dritte grau) – ein solches kontrolliertes Farbmischmasch wird oft bei Hochzeiten im Industrial-Stil angewendet, wo übermäßige Einheitlichkeit nicht erforderlich ist. Wenn die Hochzeit eine lockerere Form hat (z. B. Feier in einem Stadtgarten, einem Künstlerrestaurant), können die Herren die Krawatten weglassen und auf den offenen obersten Hemdknopf für einen entspannten Effekt setzen. Willkommen sind auch originelle persönliche Akzente – im modernen Stil kann sich jeder Groomsman ein Stück weit selbst im Outfit ausdrücken: z. B. durch lustige Manschettenknöpfe oder bunte Socken mit einem Motiv, das an das Hobby des Brautpaares anknüpft. Solche Details zerstören das Konzept nicht, solange der Rest der Elemente relativ neutral ist. Es lohnt sich jedoch, einen gewissen Rahmen zu vereinbaren: z. B. tragen alle Herren weiße Hemden und marineblaue Hosen, aber die Fliegen können unterschiedlich sein, jede in einem anderen Farbton der Leitfarbe oder mit einem fröhlichen Muster. Die Möglichkeiten sind vielfältig – am wichtigsten ist, dass die Outfits der Zeugen weiterhin mit dem Gesamtmotto der Hochzeit harmonieren. Wenn das Brautpaar auf ultramodernen Minimalismus setzt, können die Groomsmen sogar ohne Sakkos erscheinen, in stilvollen Westen und mit hochgekrempelten Hemdsärmeln – solange das Ganze gewollt und durchdacht ist und nicht nachlässig wirkt. In der modernen Version sind die Grenzen des Dresscodes etwas lockerer, was Raum für Kreativität und die Betonung des Charakters Ihrer Clique gibt – denken Sie jedoch daran, bei all dem dem Hauptmotto treu zu bleiben und das Brautpaar nicht zu überstrahlen.

Romantischer und märchenhafter Stil – magischer Zauber im Hochzeitsgefolge

Mini-Nutella-Gläser mit Blumenetikett | Kraft Nr. 11
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Personalisiertes Gästebuch mit kalligrafischen Goldaufschriften | Sand Nr. 3
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Burgunderrotes Gästebuch mit Anemonen und Dahlien | Korani Nr. 4
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Zarte Pastelltöne und Blumenmotive

Wenn Sie von einer Hochzeit wie aus dem Märchen träumen – voller Blumen, Kerzen und einer ätherischen Atmosphäre – ist der romantische Stil genau das Richtige. Er zeichnet sich durch Leichtigkeit, Subtilität und eine Note märchenhaften Klimas aus. Die Farbpalette basiert auf zarten Pastelltönen: Puderrosa, verblasstes Violett, Pistaziengrün, Himmelblau oder cremige Vanilletöne. Oft werden diese mit klassischem Weiß sowie Gold- oder Silberakzenten kombiniert, um Glanz zu verleihen. Ein Schlüsselmotiv sind Blumen – jede Menge Blumen! Im romantischen Stil kann die Leitfarbe direkt aus der gewählten Blumenkomposition resultieren (z. B. Lavendelviolett, Rosenrosa, Pfingstrosen-Pfirsich). Die Outfits der Brautjungfern und Groomsmen sollten daher mit dem floristischen Rahmen harmonieren. In der Praxis bedeutet dies, dass Brautjungfern hervorragend in Kleidern aussehen, deren Töne an die Sträuße der Braut anknüpfen – z. B. eine ganze Palette aus hellen Rosa- und Violetttönen, die einen subtilen Ombre-Effekt erzeugt. Man kann auch auf Einheitlichkeit setzen: alle Brautjungfern in der gleichen, z. B. puderrosa Farbe, was die Kohärenz und die romantische Stimmung unterstreicht. Wichtig ist, dass die Tonalität weich und mädchenhaft ist – wir vermeiden harte Farben oder geometrische Muster, stattdessen erscheinen Blumenmotive, Spitze und Tüll.

Traumhafte Brautjungfernkleider – wie für Feen

Die Stylings der Brautjungfern im romantischen Klima sind die Essenz von Anmut und Unschuld. Ideal sind luftige, mehrlagige Kleider, die an einen Ball beim Prinzen erinnern. Lange Kleider aus leichtem Tüll oder Chiffon, in Pastellfarben, verziert mit subtiler Spitze oder Blumenapplikationen, machen aus der Gruppe der Brautjungfern wahre Nymphen, die die Braut umgeben. Die Schnitte können an den Empire-Stil anknüpfen (direkt unter der Brust abgesetzt und frei fallend – sehr im Stil einer griechischen Göttin) oder klassische Prinzessinnen-Kleider sein (oben figurbetont, unten mit Tülllagen ausgestellt, aber weniger festlich als das Hochzeitskleid). Spitzenärmel, Ausschnitte vom Typ Illusion (mit transparentem Netz) oder subtile glänzende Akzente (Pailletten oder Glitzer im Tüll, der den Effekt von funkelndem Tau gibt) sind willkommen, solange sie maßvoll eingesetzt werden. Im Märchenstil kann man sich Accessoires wie aus einer Erzählung erlauben: Brautjungfern können dünne goldene Diademe oder mit Kristallen verzierte Haarbänder tragen, die an die guten Feen aus Disney-Märchen erinnern. Alternativ sind leichte Capes, die über die Schultern der Brautjungfern geworfen werden – halbtransparente Stolen aus Tüll, die von den Schultern fließen – edel und sorgen für Stilkonsequenz (und wärmen nebenbei, wenn die Nacht kühl wird). Die Farbgebung und Verzierungen der Brautjungfernkleider sollten an das Kleid der Braut anknüpfen, es aber nicht kopieren. Wenn die Braut z. B. ein Spitzen-Prinzessinnenkleid hat, können die Brautjungfern glatte Tüllröcke und nur Spitzenoberteile tragen – so, dass sie stilistisch passen, aber nicht mit der Hauptdarstellerin konkurrieren.

Herren wie aus dem Märchen – Groomsmen-Styling in romantischer Ausführung

Der männliche Teil des Hochzeitsgefolges kann bei einem romantischen Motto einen fast prinzenhaften Schick annehmen. Bei sehr vornehmen Empfängen (besonders in historischen Palästen oder Schlössern) trifft man bei Zeugen sogar auf Fräcke – wenn der Bräutigam ebenfalls im Frack wie ein echter Prinz auftritt, können die Groomsmen diesen Stil teilen (es lohnt sich jedoch, für ein kleines Unterscheidungsmerkmal des Bräutigams zu sorgen, z. B. eine andere Westenfarbe oder eine besondere Boutonnière). Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich – ein klassischer schwarzer oder marineblauer Anzug kann ebenfalls sehr elegant und romantisch aussehen, besonders im Duo mit den entsprechenden Accessoires. Der Schlüssel sind eben die von der Romantik inspirierten Accessoires: Fliegen oder Krawatten in hellen Pastellfarben (z. B. Lavendel, Puderblau) oder mit zartem Blumenmuster, Einstecktücher passend zu den Sträußen (z. B. mit Aufdruck kleiner Röschen!). Man kann sich kleine stilvolle Retro-Akzente erlauben, die märchenhaften Charme verleihen – z. B. goldene Manschettenknöpfe in Herzform, alte Taschenuhren an einer Kette, die über die Weste hängen, oder Boutonnières mit einer Schleife in der Farbe der Brautjungfernkleider. Wenn die Hochzeit im Freien bei Sonnenuntergang stattfindet, können sich die Groomsmen Anzüge in etwas helleren Farben als dem typischen Schwarz erlauben: Stilvolle Blautöne, helles Graphit oder sogar ein sehr helles Beige eignen sich hervorragend – sie verleihen Leichtigkeit und Romantik, besonders in Kombination mit den Pastellkleidern der Brautjungfern. Es ist wichtig, dass die Herren elegant, aber nicht streng auftreten – ein leicht geöffneter Kragen während der Feier, ein Lächeln und vielleicht eine Blume im Revers sorgen dafür, dass die Atmosphäre wahrhaft magisch wird. Im romantischen Stil geht es nicht um militärischen Drill bei der Kleidung der Zeugen, sondern darum, einen Eindruck von Wärme und Herzlichkeit zu erzeugen – so als wären alle Teil einer einzigen Märchenszene, in der Liebe und Schönheit die Hauptrollen spielen.

Retro- und Vintage-Stil – der Charme vergangener Jahre

Wählen Sie die Epoche und das Retro-Motto

Retro-Hochzeiten erlauben es, in der Zeit zurückzureisen und den Gästen eine Reise in eine andere Epoche zu bescheren. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Entscheidung, welche historische Periode oder Stilrichtung Ihre Feier inspirieren soll – schließlich sind die Outfits der 20er Jahre anders als die der 50er oder der viktorianischen Ära. Die Möglichkeiten sind vielfältig, daher lohnt es sich, ein Motto zu wählen, das Ihre Vorlieben am besten widerspiegelt. Träumen Sie vom Flair der wilden 20er mit Jazz, Gangsterhüten und Charleston? Oder liegen Ihnen die Rock'n'Roll-Jahre der 50er, bunte Kleider und Pin-up-Atmosphäre näher? Unabhängig von der Wahl wird die Konsequenz in den Details des Stylings von Brautjungfern und Groomsmen dafür sorgen, dass sich die Gäste wie auf einem eleganten Empfang aus der Vergangenheit fühlen. Es lohnt sich auch, die restlichen Elemente – Dekoration, Musik, Papeterie – an die gewählte Epoche anzupassen, um ein stimmiges Retro-Spektakel zu kreieren.

Stil der 20er Jahre – Art déco und der Große Gatsby

Die 1920er Jahre sind eines der am häufigsten gewählten Vintage-Motive. Sie zeichnen sich durch Glanz, Art-déco-Raffinesse und eine Note dekadenten Vergnügens aus. Brautjungfern im Stil der 20er können klassische luftige Kleider vergessen – stattdessen ist Zeit für kürzere Kreationen mit Fransen, glänzenden Perlen und einer geraden, tief angesetzten Taille im Flapper-Stil. Ideal sind ärmellose Kleider, die dafür mit Pailletten oder geometrischen Perlenmustern verziert sind und bis zum Knie oder zur Wadenmitte reichen. Die Farben? Es dominiert eine Palette aus Schwarz, Gold, Silber, tiefen Weintönen oder Flaschengrün – natürlich mit einer großen Portion Glanz. Dazu obligatorische Accessoires: Stirnbänder mit Feder oder Paillettenapplikation, lange Perlenschnüre um den Hals, Art-déco-Armbänder und winzige Clutch-Taschen an einer Kette. Das Make-up der Brautjungfern kann an jene Epoche anknüpfen (dunkle Lippen, ausdrucksstarke Augen im Smoky-Stil). Die Groomsmen hingegen sollten an Gentlemen aus der Prohibitionszeit erinnern. Hervorragend eignen sich dreiteilige Anzüge mit Weste und Taschenuhr in den Farben Schwarz, Grau oder Dunkelbraun. Man kann sich für Smokings entscheiden (wenn die Hochzeit abends sehr elegant ist) oder sogar für Stylings mit Hosenträgern und Schiebermützen, wenn Sie der Straßenmode der 20er Jahre huldigen wollen. Notwendige Accessoires sind Fliegen (schwarz oder weiß zum Smoking, eventuell in der Farbe der Brautjungfernkleider für die Kohärenz), Lackschuhe oder Spectator-Schuhe (zweifarbige Halbschuhe im Retro-Stil). Fedorahüte für die Zeugen können ein lustiges Requisit für Fotos im Gangster-Stil sein. Bei den Stylings der 20er Jahre geht es darum, dass die gesamte Gruppe so aussieht, als käme sie direkt von einer Party bei Jay Gatsby – voller Schick, Energie und tänzerischem Elan.

Stil der 50er Jahre – Rock’n’Roll-Klassik und Pin-up

Wenn Ihnen die Ästhetik der 1950er Jahre näher liegt, bereiten Sie sich auf eine Explosion von Farben und figurbetonten Schnitten vor. Brautjungfern im Stil der 50er können in klassischen Swing-Kleidern auftreten – figurbetontes Oberteil, betonte Taille und weit ausgestellter Rock bis zum Knie, unbedingt mit einem Petticoat für das nötige Volumen. Solche Kleider schreien förmlich nach lebendigen Farben und Mustern: Polka Dots im Pin-up-Stil, Kirschen, Rosen oder andere Retro-Prints. Ebenso effektvoll sind glatte Kleider in intensiven Farben – Rot, Türkis, Gelb – passend zum fröhlichen Klima jener Jahre. Dazu obligatorisch rote Lippen, Lidstrich mit Eyeliner und Frisuren mit eingedrehten Wellen oder hochgesteckten Pferdeschwänzen, die mit einem Band gebunden sind. Brautjungfern können auch kurze Spitzenhandschuhe sowie kleine Fascinator oder Schleifen im Haar tragen, um das Epochenklima noch stärker zu betonen. Groomsmen in der Version der 50er Jahre sind wiederum eine Hommage an den Rockabilly-Stil und die klassische Eleganz eines James Dean. Sie können auf Anzüge in hellen Farben (z. B. Hellgrau, Creme) mit schmalen Krawatten setzen oder sogar den Jugendstil jenes Jahrzehnts nachempfinden: weiße Hemden, bunte Hosenträger, Fliegen und Lackschuhe zum Boogie-Tanzen. Wenn Sie Humor haben, können die Groomsmen für das Fotoshooting Lederjacken und Wayfarer-Sonnenbrillen überwerfen, während die Brautjungfern auf einen oldschool rosa Roller steigen – die Fotos werden unbezahlbar sein! Natürlich ist das nur ein lockeres Extra; während der Zeremonie sollten die Herren Sakkos tragen. Es lohnt sich jedoch, auf Details zu achten: Einstecktücher in den Taschen können wie die Kleider der Brautjungfern gepunktet sein, und die Boutonnières können die Form kleiner Nelkensträuße annehmen – Blumen, die in jenen Jahren extrem beliebt waren. Der Stil der 50er Jahre bringt eine riesige Portion Freude und Energie in die Hochzeit – Ihr Hochzeitsgefolge soll so aussehen, als würde es jeden Moment Swing auf dem Parkett tanzen. Unabhängig von der gewählten Periode erfordert der Vintage-Stil Feinarbeit bei den Details, belohnt aber mit einer unglaublichen Atmosphäre. Die Stylings von Brautjungfern und Groomsmen auf einer Retro-Hochzeit sollten alle in der Zeit zurückversetzen und gleichzeitig bequem genug sein, um die ganze Nacht zu den Hits von früher durchzutanzen.

Zusammenfassung – stilistische Kohärenz in jedem Element

Eine sorgfältige Abstimmung der Stylings von Brautjungfern und Groomsmen auf das Hochzeitsmotto kann den Rahmen der Hochzeit auf ein höheres Niveau heben. Wenn das gesamte Hochzeitsgefolge mit der Dekoration, den Leitfarben und dem Charakter der Feier harmoniert, bemerken die Gäste das sofort – alles wirkt durchdacht, harmonisch und ist eine Augenweide. Denken Sie daran, dass der Hochzeitsstil nicht nur durch Kleider und Anzüge entsteht, sondern auch durch viele kleine Elemente. Gastgeschenke, Papeterie, Tischdekoration und sogar die Torte – es lohnt sich, wenn jedes dieser Details auf das gewählte Motto anknüpft. Wenn Sie sich für rustikales Flair entschieden haben, schenken Sie den Gästen Präsente in Leinenbeuteln oder kleine Honiggläser, die mit Juteschnur umwickelt sind. Wenn das Motto Glamour ist, können Sie sogar die Dankeskekse in goldenen Schachteln verpacken. Diese Konsequenz sorgt dafür, dass von den Hochzeitseinladungen bis zum letzten Tanz derselbe Stil durchscheint und Ihr großer Tag als stimmiges Ganzes in Erinnerung bleibt. Zum Schluss noch einige der wichtigsten Regeln, die Sie bei der Planung des Stylings für das Gefolge beherzigen sollten:

  • Das Hauptmotto steht an erster Stelle: Legen Sie den Stil/das Motto der Hochzeit frühzeitig fest und bleiben Sie von Anfang bis Ende dabei. Das heißt, sobald Sie festlegen, dass das Motto z. B. Boho, Glamour oder Rustikal sein soll, achten Sie darauf, dass jede weitere Wahl (Outfits, Dekoration, Blumen) in dieses Konzept passt.
  • Stimmige Farbpalette: Passen Sie die Farbgebung der Kleidung von Brautjungfern und Groomsmen an die Hochzeitspalette (Leitfarbe oder Farbkombination) an. Das kann genau der gleiche Farbton sein, der in der Dekoration vorkommt, oder Komplementärfarben. Farbkonsequenz sorgt für visuelle Ordnung und schafft Atmosphäre.
  • Anpassung an Formalität und Ort: Die Stylings der Zeugen müssen zum Charakter der Feier passen. Wir kleiden das Team für eine lockere Gartenhochzeit anders ein als für einen formellen Ball im Hotel. Berücksichtigen Sie den Ort (Strand vs. Palast) und die Tageszeit (Tag vs. Abend) – das hilft bei der Wahl der richtigen Schnitte und Stoffe.
  • Komfort und Selbstbewusstsein: Selbst das schönste Styling erfüllt seinen Zweck nur dann, wenn sich Brautjungfern und Groomsmen darin wohlfühlen. Achten Sie auf bequeme Schnitte (besonders bei den Schuhen!), die Anpassung an die Silhouetten und darauf, dass Temperatur oder Wetter nicht überraschen (vielleicht lohnt es sich, Boleros, Regenschirme usw. vorzubereiten). Lächelnde und entspannte Zeugen sind die besten Zeugen.
  • Liebe zum Detail: Accessoires können einen riesigen Unterschied machen. Stellen Sie sicher, dass die Accessoires der Brautjungfern (Schmuck, Blumen im Haar, Sträußchen) und der Groomsmen (Krawatten, Fliegen, Boutonnières, Manschettenknöpfe) ebenfalls zum Motto passen. Diese kleinen Akzente verbinden das Styling mit dem Rest der Dekoration. Vergessen Sie auch nicht die Papeterie – Menüs, Tischpläne oder Platzkarten auf den Tischen sollten stilistisch mit dem Aussehen Ihres Teams und des gesamten Saals korrespondieren.
  • Vermeiden Sie Übertreibungen und bewahren Sie das Gleichgewicht: Kohärenz bedeutet nicht, dass alles identisch sein muss. Im Gegenteil – eine zu wörtliche Abstimmung (z. B. der gleiche Farbton von den Kleidern der Brautjungfern bis hin zu Krawatten, Tischdecken und Blumen) kann einen monotonen Effekt erzeugen. Setzen Sie auf einen gemeinsamen Nenner, aber erlauben Sie ein wenig Abwechslung, damit das Ganze interessant bleibt. Stellen Sie gleichzeitig sicher, dass kein Element unnötig aus der Reihe tanzt – das Brautpaar bleibt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
  • Bleiben Sie sich selbst treu: Zu guter Letzt das Wichtigste – vergessen Sie nicht, dass es Ihr Tag ist. Das Styling des Hochzeitsgefolges soll Ihre Persönlichkeit und Ihr Wunschklima der Hochzeit unterstreichen. Wenn Ihnen eine Lösung nicht zusagt, fühlen Sie sich nicht unter Druck gesetzt, sie nur anzuwenden, weil es sich „so gehört“. Regeln sind dazu da, sie kreativ zu beugen. Das Wichtigste ist, dass Sie – und Ihre Groomsmen und Brautjungfern – sich glücklich, authentisch und bereit fühlen, diesen besonderen Tag gemeinsam zu erleben.

Dank der obigen Tipps wird es Ihnen sicherlich gelingen, einen wunderschönen, stilistisch kohärenten Rahmen für Ihre Hochzeit zu schaffen, in dem jedes Element – von den Einladungen über die Outfits des Hochzeitsgefolges bis hin zu den kleinen Gastgeschenken – harmoniert und das Ganze vervollständigt. Diese Einheit des Stils wird dafür sorgen, dass der Hochzeitstag nicht nur unvergesslich, sondern auch visuell beeindruckend wird, und darum geht es schließlich jedem Paar, das von der perfekten Hochzeit träumt.

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SJ

Szymon Jędrzejczak

Experte der Hochzeitsbranche und Designer bei Amelia-Wedding.pl. Hilft Brautpaaren seit Jahren, unvergessliche Momente zu kreieren, indem er Tradition mit modernem Design verbindet.