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Traditionen und Bräuche

Hochzeitsbräuche und Aberglaube – ein humorvoller Ratgeber für Brautpaare

Szymon Jędrzejczak
25. April 2025
902 Ansichten
Hochzeitsbräuche und Aberglaube – ein humorvoller Ratgeber für Brautpaare

Eine Hochzeit ist ein außergewöhnliches Ereignis voller Emotionen, Hochzeitstraditionen und... Aberglaube. Die einen glauben fest daran, die anderen betrachten sie mit einem Augenzwinkern, aber fast jedes Brautpaar wird während der Hochzeitsvorbereitungen mit Ratschlägen konfrontiert wie: „Zeig dich dem Bräutigam vor der Trauung nicht im Kleid!“, „Wählt einen Monat mit dem Buchstaben R“ oder „Am Tag der Zeremonie darf man nicht umkehren, wenn man etwas vergessen hat“. Hochzeitsaberglaube und Bräuche sind Teil unserer Kultur – von Generation zu Generation weitergegeben, sollen sie den frisch Vermählten angeblich Wohlstand sichern. Wie behält man da den Überblick? Muss man wirklich die gesamte Hochzeitsplanung alten Überzeugungen unterordnen? Keine Sorge! In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen mit Humor und Respekt vor der Tradition, wie Sie dem Hochzeitsaberglauben stressfrei und mit einem Lächeln begegnen.

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Hochzeitsaberglaube ist nichts anderes als volkstümliche Überzeugungen rund um die Trauung und Feier – kleine Rituale oder Verbote, die laut alter Überlieferung die zukünftige Ehe beeinflussen. Früher legte man großen Wert darauf, in dem Glauben, Liebe, Treue und Wohlstand für das junge Paar zu sichern. Heute betrachten wir viele dieser Hochzeitsbräuche eher als Kuriosität oder Element der Folklore. Dennoch, wenn der große Tag naht, kommen selbst die rationalsten Verlobten ins Grübeln, wenn sie den nächsten „guten Rat“ von Oma oder Tante hören: Vielleicht ist Vorsicht doch besser als Nachsicht? Schließlich schlagen Hochzeitstraditionen oft einfache Dinge vor, wie das Tragen eines Strumpfbandes oder eine Münze im Schuh – eine Kleinigkeit, die an diesem stressigen Tag vielleicht doch etwas mehr Selbstvertrauen schenkt.

Gehen wir das Thema also mit Gelassenheit an. Die Hochzeitsplanung ist ohnehin eine organisatorische Herausforderung – von der Terminwahl über die Hochzeitseinladungen (die man rechtzeitig an alle Gäste verteilen sollte) und das Menü bis hin zur Dekoration und Hochzeitsaccessoires wie Platzkarten. Sich zusätzlich wegen jedem Aberglauben Sorgen um Pech zu machen, würde nur den Schlaf rauben. Deshalb stellen wir Ihnen die beliebtesten Hochzeitsmythen vor – damit Sie bewusst entscheiden können, welche Sie pflegen möchten (weil sie charmant oder der Familie wichtig sind) und welche Sie als amüsante Anekdote belächeln. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht dieser Überzeugungen, unterteilt in Phasen: von der Terminwahl über die Kleidung des Brautpaares und die Trauzeremonie bis hin zur Hochzeitsfeier. Zudem erwähnen wir regionale Besonderheiten und geben Tipps, wie man die Balance zwischen Tradition und Spaß hält. Die Organisation der Hochzeit muss schließlich nicht bedeuten, auf eigene Träume zugunsten von Aberglauben zu verzichten!

Hochzeitstermin und Vorbereitungen – glückliches Datum, glückliche Ehe?

Inhaltsverzeichnis:


  • Hochzeitstermin und Vorbereitungen
  • Kleidung des Brautpaares und Accessoires
  • Aberglaube am Hochzeitstag vor der Zeremonie
  • Aberglaube während der Trauzeremonie
  • Traditionen und Mythen nach der Zeremonie
  • Regionale Unterschiede und Kuriositäten
  • Der richtige Umgang mit Aberglauben
  • Empfohlene Artikel

Der erste Aberglaube begegnet einem bereits bei der Wahl des Datums. Laut Volksweisheit beginnt die Hochzeitsplanung mit dem Kalender. Hochzeitsmythen besagen, dass man am besten in einem Monat heiratet, der im Namen den Buchstaben „R“ enthält (im Polnischen z.B. Marzec, Czerwiec, Wrzesień). Dies soll dem Paar Glück und Harmonie in der Ehe bringen. Es gibt sogar Sprichwörter, die vor dem Wonnemonat Mai warnen, da dieser früher als unglücklich galt – vielleicht, weil es die Zeit der Kommunionen war. Auch der November (Monat der Besinnung) steht oft in der Kritik. Zur Sicherheit wird auch vom 1. April abgeraten, da niemand möchte, dass die Hochzeit als Aprilscherz endet. ? Keine Panik, wenn Ihr Wunschtermin kein „R“ hat – das ist nur Aberglaube. Heutzutage heiraten viele Paare im wunderschönen Mai oder sonnigen August und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Wichtiger als Buchstaben im Monatsnamen ist, dass der Hochzeitstermin für Sie passt und organisatorisch gut geplant ist.

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Die Planung des Hochzeitstermins sollte auch mit anderen Bräuchen abgeglichen werden. Die Tradition besagt zum Beispiel, dass die Karnevalszeit oder die Weihnachts- und Osterfeiertage – Zeiten der Freude – besonders günstig sind. Hingegen gelten Advent und Fastenzeit als weniger glücklich für rauschende Feste. Heute hängt die Hochzeitsorganisation jedoch primär von der Verfügbarkeit der Location oder des Fotografen ab. Wichtig ist laut Aberglaube auch, einmal festgesetzte Termine nicht mehr zu ändern – das Verschieben einer Hochzeit soll Pech bringen. Natürlich schreibt das Leben eigene Szenarien, und manchmal ist eine Änderung unumgänglich – dann sollte man sich nicht um den Aberglauben sorgen, sondern nach vorne blicken.

Sobald der Termin steht, ist es Zeit, die Gäste einzuladen. Selbst Hochzeitseinladungen sind mit Aberglauben behaftet! Ein Rat besagt, alle vorbereiteten Einladungen zu verteilen – keine sollte übrig bleiben, da dies leere Plätze oder die Abwesenheit wichtiger Personen voraussagt. In der Praxis bleiben oft ein paar als Reserve übrig – das ist eher ein schönes Souvenir. Ein weiterer Hochzeitsbrauch warnt davor, ein Paar als Trauzeugen zu wählen, das selbst in einer Beziehung steht. Man sagt, dass dies dem Trauzeugenpaar Pech oder sogar die Trennung bringen kann. Deshalb wählen viele lieber eine gute Freundin der Braut und den Bruder des Bräutigams. Mehr zur Wahl der Trauzeugen lesen Sie hier: Trauzeugen und Brautjungfern – Wahl, Pflichten und Trends.

Kleidung des Brautpaares und Accessoires – was tragen für das Glück?

Das Outfit von Braut und Bräutigam steht im Mittelpunkt – kein Wunder, dass sich darum viele Mythen ranken. Zuerst das Wichtigste: das Brautkleid. Laut Aberglaube sollte die Braut ihr Kleid nicht selbst nähen oder ändern – überlassen Sie das Profis, um sich keine „Sorgen einzunähen“. Zudem darf der Bräutigam seine Liebste vor der Trauung absolut nicht im Kleid sehen. Dies soll Pech und Unstimmigkeiten in der Ehe bringen. Selbst wenn Sie nicht abergläubisch sind, lohnt es sich, dieses Geheimnis für den Überraschungseffekt zu bewahren. Die Braut sollte auch vermeiden, vor der Hochzeit zu oft im Kleid zu posieren. Einige sagen sogar, man solle sich vor der Zeremonie nicht in voller Montur im Spiegel betrachten – falls doch, sollte man ein Teil (z.B. einen Schuh) weglassen, um nicht das ganze Glück vorwegzunehmen.

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Schleier und die vier wichtigen Dinge

Ein Element von großer symbolischer Bedeutung ist der Schleier. Früher glaubte man, er schütze die Braut vor bösen Blicken. Traditionell sollte eine unverheiratete Brautjungfer der Braut beim Anlegen des Schleiers helfen. Ein weltweit bekannter Brauch besagt, dass die Braut am Hochzeitstag etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues bei sich tragen sollte:

  • Etwas Neues – symbolisiert den neuen Lebensabschnitt und Wohlstand (meist das Kleid selbst).
  • Etwas Altes – steht für die Verbindung zur Familie und Tradition (z.B. Familienschmuck).
  • Etwas Geliehenes – soll das Glück von Freunden bringen (am besten von einem glücklich verheirateten Paar geliehen).
  • Etwas Blaues – die Farbe Blau steht für Treue und Reinheit (oft ein blaues Strumpfband).

Schuhe, Schmuck und der Bräutigam

Auch die Hochzeitsschuhe haben ihre Legenden. Erstens sollte der Bräutigam seiner Auserwählten die Schuhe kaufen – eine Geste, die verspricht, dass er für sie sorgen wird. Zweitens sollten die Schuhe der Braut vorne und hinten geschlossen sein, damit das Glück nicht „herausrutscht“. Ein amüsanter Brauch ist es, eine Münze im Schuh zu tragen, um Reichtum anzuziehen. Achten Sie auch auf den Schmuck: Viele warnen vor Perlen am Hochzeitstag, da sie Tränen symbolisieren sollen. Setzen Sie lieber auf Kristalle oder andere Steine, um „Tränen in der Ehe“ zu vermeiden. ?

Aberglaube am Hochzeitstag – vom Morgen bis zum Altar

Der große Tag ist da! Beim Verlassen des Hauses dürfen Braut und Bräutigam unter keinen Umständen umkehren. Wenn Sie etwas vergessen haben, lassen Sie es sich von Verwandten bringen. Wer umkehrt, kehrt symbolisch von seinem Lebensweg um. Ein schöner Brauch ist es auch, wenn der Bräutigam die Braut aus dem Haus trägt, damit sie nicht stolpert – denn Stolpern gilt als schlechtes Vorzeichen.

Auf dem Weg zur Zeremonie sollte der Fahrer ein Mann sein. Zudem sollte man nicht denselben Weg zurückfahren, den man gekommen ist – so „verirrt“ sich das Pech und findet nicht zu Ihnen. Während der Fahrt sollte man auch nicht anhalten (außer für die traditionellen „Hochzeitsschranken“ oder „Bramy“, bei denen Nachbarn den Weg versperren und ein kleines Lösegeld in Form von Süßigkeiten oder Schnaps fordern).

Aberglaube während der Trauzeremonie

In der Kirche oder im Standesamt gilt: Betreten Sie den Raum mit dem rechten Fuß – das symbolisiert einen guten Start. Achten Sie darauf, nicht zu stolpern! Ein Lächeln auf dem Weg zum Altar verspricht eine fröhliche Ehe. Schauen Sie sich nicht zu viel um; konzentrieren Sie sich auf Ihren Partner. Bei den Ringen ist Vorsicht geboten: Lassen Sie sie nicht fallen! Falls es doch passiert, sollte laut Aberglaube nicht das Brautpaar, sondern der Standesbeamte, Priester oder Trauzeuge den Ring aufheben.

Traditionen nach der Zeremonie

Nach dem „Ja-Wort“ regnet es oft Reis oder Münzen – beides Symbole für Fruchtbarkeit und Reichtum. Das gemeinsame Aufsammeln der Münzen zeigt, dass Sie gemeinsam für Ihren Wohlstand arbeiten werden. Bei der Ankunft an der Location folgt das traditionelle Brot und Salz durch die Eltern sowie das Zerschmettern von Gläsern auf dem Boden – Scherben bringen Glück! Das gemeinsame Aufkehren der Scherben ist der erste Test für Ihre Zusammenarbeit als Ehepaar.

Beim Eröffnungstanz sagt man, dass Stolpern auf mangelnde Harmonie hindeutet – aber keine Sorge, jeder Tanzschritt ist ein Ausdruck Ihrer Liebe, kein Urteil über Ihre Zukunft. Um Mitternacht folgen die Schleier- oder Brautstraußwürfe, um zu bestimmen, wer als Nächstes heiratet.

Mit einem Augenzwinkern – der richtige Umgang

Wie bewahrt man die Balance? Betrachten Sie Aberglauben als Spiel. Er kann den Vorbereitungen eine besondere Note verleihen, sollte aber nie zur Belastung werden. Respektieren Sie familiäre Wünsche, wo es möglich ist, aber setzen Sie klare Grenzen bei Ihren eigenen Vorstellungen. Am Ende basiert eine glückliche Ehe auf Liebe, Kommunikation und Respekt, nicht auf der Farbe Ihres Strumpfbandes oder dem Buchstaben im Monatsnamen. Wir wünschen Ihnen eine wundervolle Reise in Ihr gemeinsames Leben!

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SJ

Szymon Jędrzejczak

Experte der Hochzeitsbranche und Designer bei Amelia-Wedding.pl. Hilft Brautpaaren seit Jahren, unvergessliche Momente zu kreieren, indem er Tradition mit modernem Design verbindet.